Heilpraxis Kania

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Das Steißbein ist ja eher ein vernachlässigter Knochen, dem wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wer dort insbesondere beim Sitzen allerdings Schmerzen hat, der spürt, wie wichtig dieses Knöchelchen für unser Wohlbefinden sein kann. Nach einem harten Sturz auf den Po kann es zu einer Abknickung des Steißbeins kommen. Häufiger aber ist eine seitliche Verschiebung des Steißbeins, bei der es zu einer asymmetrischen Verspannung der Beckenbodenmuskulatur kommt. Aufgrund des erhöhten einseitigen Zugs am Steißbein kann in der Folge auch das darüberliegende Kreuzbein seine physiologische Bewegung nicht mehr richtig durchführen. Dies wiederum hat in der Regel kompensatorische Blockierungen in den Gelenken der darüberliegenden Wirbelsäule zur Folge und kann auch zu einer Problematik im Kreuz-Darmbein-Gelenk führen.
In den meisten Fällen kann ein falsch stehendes Steißbein mit einer speziellen Behandlungstechnik wieder in die richtige Position gebracht werden.

Seit einiger Zeit wende ich mit gutem Erfolg ergänzend zur Chiropraktik im Bereich der Schmerztherapie die AORT an. Dieses Kürzel steht für "autonome osteopathische Repositionstechnik". Es handelt sich dabei um eine sanfte und sehr effektive Behandlung von schmerzhaften und verkürzten Muskeln. Hierbei wird der Patient passiv durch mich in eine möglichst schmerz- und spannungsfreie Körperhaltung gebracht, die dann für 90 Sekunden beibehalten werden muss. Auf diese Weise findet eine Art Reprogrammierung der Muskulatur statt, sodass die Muskeln wieder in einen gesunden und schmerzfreien Spannungszustand kommen.

Am Freitag, dem 13.11.2015 halte ich in den Geschäftsräumen der Volkshochschule Idstein einen Vortrag zum Thema Darm. Die Veranstaltung ist leider nicht im aktuellen VHS-Magazin ausgewiesen, sondern nur auf der Homepage zu finden und zu buchen: www.vhs-rtk.de

Wir werden uns intensiv mit dem für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden so wichtigen Organsystem befassen. Im Rahmen der Darstellung der Therapie-Optionen wird auch die Darmreinigung mittels der Colon-Hydro-Therapie besprochen.

Wie eine aktuelle Umfrage der IKK classic ergab, sind Rückenschmerzen für drei von vier Deutschen ständige Begleiter im Alltag. Als häufigste Beschwerden wurden Muskelverspannungen genannt. Bevor deshalb ein Arzt aufgesucht wird, versucht jeder Zweite die Beschwerden selbst in den Griff zu bekommen: Mittel der Wahl sind in erster Linie Medikamente, Massagen, Wärmezufuhr und viel Bewegung. Die Umfrage hat auch ergeben, dass die meisten Menschen über gute Strategien gegen Rückenleiden wie schonendes Heben und Tragen, eine gute Haltung, Bewegung und Sport informiert sind. Ein Großteil der Befragten räumt allerdings ein, wichtige Vorbeugemaßnahmen im Alltag nur sporadisch zu praktizieren.

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Die Möglichkeit Rückenbeschwerden mit Hilfe der Chiropraktik zu behandeln ist hierzulande noch zu wenig bekannt. Am Beginn der meisten Rückenbeschwerden steht eine Fehlstatik, die reaktiv erst zu muskulären Verspannungen führt.

Als weltweit drittgrößte Gesundheitsprofession hat die Chiropraktik seit ihrer Begründung Ende des 19. Jahrhunderts in den USA einen enormen Aufschwung erfahren. Doch hierzulande verbinden viele mit der Methode lediglich den Begriff des "Einrenkens". Dabei steckt weitaus mehr in der biomechanischen Behandlungsmethode. Das Herz der Chiropraktik ist das Prinzip der Selbstheilung des Körpers. Hiebei spielt das Nervensystem eine entscheidende Rolle, das jegliche Funktionen unseres Organismus steuert. Die chiropraktische Behandlungsmethode zielt darauf ab, die nervale Versorgung des Körpers wieder zu normalisieren, indem alle Gelenke des Körpers in eine physiologische Stellung zueinander gebracht werden. So wird der Körper durch das Lösen von Gelenkblockaden in einen Zustand zurückversetzt, in dem er Probleme der Gelenke, Nerven, Muskeln oder Organe selbst beheben kann. Als besonders sicher und sanft gilt die Amerikanische Chiropraktik. Bei dieser Methode werden nur diejenigen Gelenke in die richtige Position zurückgebracht, die tatsächlich falsch stehen. Dies führt in der Regel zu einer schlagartigen Entlastung der irritierten Nerven. Die Liste der Anwendungsbereiche ist sehr lang und betrifft Beschwerden von Kopf bis Fuß.

Ein amerikanischer Wirbelsäulenspezialist hat kürzlich darauf hingewiesen, dass es aufgrund des weit verbreiteten ständigen Schauens auf das Smartphone zu ernsthaften Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule kommen kann. Der häufige Blick auf das Display belastet durch die daraus resultierende Haltung die Halswirbelsäule und deren Bandscheiben derart, dass es vermehrt zu Nackenschmerzen, Bandscheibenvorfällen und sogar Herz-Kreislaufproblemen kommen kann

Ein wenig beachtetes Gelenk ist von großer Bedeutung und kann bei einer Fehlstellung mit der Chiropraktik leicht wieder in die richtige Position gebracht werden - das Kiefergelenk.

Nicht nur eine gesunde Kaufunktion ist abhängig von der richtigen Stellung dieser kleinen Gelenke. Auch Beschwerden wie chronischer Kopfschmerz, Nackenbeschwerden und nächtliches Zähneknirschen können ihre Ursache in einer Fehlstellung eines Kiefergelenks haben. Häufige Ursache für eine solche sogenannte Kiefergelenks-Subluxation ist das Schlafen in Bauchlage. Diese Schlafposition wirkt auf die Gelenke im Kopf- und Halsbereich verheerend und sollte absolut vermieden werden. Die Gelenke werden in Bauchlage in eine unphysiologische Position verschoben und dies über einen längeren Zeitraum. So kommt es häufig zu einer Verlagerung der im Kiefergelenk befindlichen kleinen Bandscheibe und somit zu einer Fehlstellung des Kiefers. Aus nachvollziehbaren Gründen sollte die korrekte Stellung der Kiefergelenke auch vor jeder Anpassung von Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.

Wer erste Erkältungssymptome hat sollte Zink-Tabletten zu sich nehmen, idealerweise lutschen.

In klinischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass dadurch die Häufung von Atemwegserkrankungen gesenkt sowie die Schwere und Dauer einer Erkrankung reduziert werden kann. Die antivirale Wirkung von Zink beruht darauf, dass es das Andocken der Viren an die Rezeptoren der Schleimhaut verhindert sowie die Virenvermehrung hemmt.

Das Spurenelement Zink hat neben der Beteiligung an der Immunabwehr noch vielfältige andere Aufgaben im menschlichen Organismus. So ist es u.a. beteiligt an der Hormonproduktion, der Hautregeneration, am Haarwachstum und es spielt eine Rolle beim Zellschutz.

Auch in der Schulmedizin findet die Darmflora (das Mikrobiom) immer mehr Aufmerksamkeit. Die Darmflora besteht aus geschätzten 300-400 Bakterienarten, von denen nur übersichtlich wenige in ihrer Funktion als besonders wichtig erkannt wurden. Die Schleimhaut ist komplett mit diesen Bakterien besiedelt und ... sie sind für uns lebenswichtig; es kommt allerdings auf die richtige Konzentration der jeweiligen Keime an. Ensteht irgendwo eine Lücke im "Bakterienteppich" (z.B. durch eine Antibiotikatherapie), so besetzen andere Keime den freigewordenen Bereich. Auch diätestisches Fehlverhalten führt zu übermäßigem Wachstum bestimmter Bakterien. Derlei Verschiebungen im Gleichgewicht bedeuten dann in der Regel eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens.

Spannend sind gerade erst veröffentlichte Ergebnisse zum Thema Mikrobiomtransfer bei komplizierten Durchfällen aufgrund einer Infektion mit Clostridium difficile. Diese Erkrankung ist häufig hartnäckig und kehrt oft trotz mehrmaliger Antibiotika-Therapie wieder.

Es wurde nun herausgefunden, dass eine Übertragung von Stuhl eines Gesunden in den Darm von Erkrankten weit bessere Ergebnisse brachte, als die konventionelle Therapie mit Antibiotika. Die Gastroenterolgen wissen noch nicht, wie genau der Wirkmechanismus ist. Das zugrundeliegende Prinzip könnte sein, dass die gesunden, physiologischen Keime den krankmachenden Keim verdrängen und/ oder dass die Kotspende dazu beiträgt, ein Milieu auf der Darmschleimhaut zu schaffen (zu normalisieren), in welchem sich das Clostridium difficile nicht mehr vermehren kann.

Auch bei anderen Gesundheitsstörungen lohnt häufig die Analyse der Darmflora. Viele gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache nämlich genau hier (wie z.B. unklare Bauchbeschwerden, Reizdarmprobleme, Nahrungsmittelunverträglichkeiten u.v.m..) Nach einer Ausleitung und Reinigung des Darms (z.B. durch die Colon-Hydro-Therapie), kann neben einer individuellen Umstellung der Ernährung, eine gezielte Darmsanierung die Probleme langfristig lösen.

Im Frühjahr sind viele Menschen motiviert, etwas aktiv für ihre Gesundheit und Regeneration zu tun. Es ist eine Zeit, in der Fastenkuren stattfinden und Fitness-Kurse Hochkonjunktur haben. Wer etwas sehr Grundsätzliches für sich tun möchte, sollte an eine Darmreinigung denken. In einer Reihe von mehreren Anwendungen wird der Dickdarm mittels der Colon-Hydro-Therapie von alten Ablagerungen befreit. Dies führt bei einer Vielzahl von Beschwerden zu einer deutlichen Erleichterung. So wie Pflanzen über ihre Wurzeln Nährstoffe aus der Erde beziehen, so beziehen wir Menschen unsere lebensnotwendigen Nährstoffe über die Darmschleimhaut. Die Darmschleimhaut entspricht also in etwa den Wurzeln der Pflanzen. Da leuchtet es ein, dass sowohl die Qualität des Nahrungsangebots als auch der Zustand der Schleimhaut einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben.